Geographie

Suchbegriff: Südamerika

Die Schwellenmärkte in Brasilien und Südafrika verzeichnen ein deutliches Wachstum, da globale Investoren die Politik der USA hinterfragen und eine Diversifizierung ihrer Vermögenswerte außerhalb der Wall Street anstreben. Der MSCI Emerging Markets Index hat die Indizes der entwickelten Märkte übertroffen, wobei die brasilianischen Märkte einen Anstieg der ausländischen Investitionen verzeichnen. Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer haben angesichts der Dollarschwäche und Inflationssorgen Rekordhöhen erreicht, was einen allgemeinen Trend widerspiegelt, dass sich Investoren von traditionellen, auf die USA ausgerichteten Anlagen abwenden.
Der Artikel befasst sich mit dem durch den Rückzug der USA entstandenen Vakuum in der globalen Governance und untersucht, ob eine regelbasierte internationale Ordnung von anderen Mächten, insbesondere der Europäischen Union, aufrechterhalten werden kann. Er beleuchtet aktuelle Handelsabkommen wie das Abkommen zwischen der EU und Indien und den Mercosur-Pakt und weist gleichzeitig auf Herausforderungen in Bereichen außerhalb des Handels hin, wie makroökonomische Ungleichgewichte und Klimawandel. Die EU steht vor der komplexen Aufgabe, die globalen Kooperationsbemühungen anzuführen und möglicherweise Druck auf China auszuüben, damit es sich zu einem entgegenkommenderen globalen Akteur entwickelt.
Die Deutsche Bank meldete für 2025 einen Rekordgewinn von 6,1 Milliarden Euro, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr, doch die positiven Finanznachrichten werden von laufenden Ermittlungen wegen Geldwäsche überschattet. Die Büros der Bank in Frankfurt und Berlin wurden kürzlich von Behörden durchsucht, die Vorwürfe aus den Jahren 2013 bis 2018 untersuchen, die möglicherweise mit einem sanktionierten russischen Oligarchen in Verbindung stehen. Während CEO Christian Sewing seinen Stolz auf die finanzielle Leistung der Bank und die ehrgeizigen Pläne, ein „europäischer Champion” zu werden, zum Ausdruck brachte, wich er Fragen zu den rechtlichen Problemen aus. Die Bank setzt ihre Kostensenkungsmaßnahmen fort, darunter die Schließung von Filialen, was einige Kunden verärgert hat, und investiert gleichzeitig in die digitale Transformation durch KI-gestützte Bankassistenten.
Das Schweizer Molkereiunternehmen Emmi verzeichnete im Geschäftsjahr 2025 ein überraschend starkes Wachstum. Der organische Umsatz stieg um 4,3 % auf 4,7 Mrd. CHF und übertraf damit sowohl die Erwartungen des Unternehmens als auch die Prognosen der Analysten. Das Unternehmen profitierte von Akquisitionen im Dessertbereich und einer starken Performance in den Wachstumsmärkten Amerikas, darunter Brasilien, Chile und Mexiko, während die europäischen Märkte hinter den Erwartungen zurückblieben. Emmi ist trotz Währungsbelastungen und US-Zöllen weiterhin zuversichtlich, seine mittelfristigen Ziele zu erreichen.
Internationale Investmentfonds erzielten seit dem Haushalt 2025 außergewöhnliche dreistellige Renditen, die in erster Linie auf die US-Märkte und Währungsbewegungen zurückzuführen sind. Experten betrachten dies eher als zyklische Erholung denn als strukturellen Trend. Für den Haushalt 2026 hoffen Anleger und Vermögensverwaltungsgesellschaften auf eine Anhebung der Offshore-Anlagegrenzen und politische Stabilität. Aufgrund der hohen Bewertungen ist zwar kurzfristig Vorsicht geboten, doch bleiben internationale Fonds für die langfristige Diversifizierung und Währungsabsicherung attraktiv, wobei gestaffelte Investitionen gegenüber Einmalanlagen zu empfehlen sind.
Gold erreichte 2025 mit weltweit 5.002 Tonnen einen Rekordbedarf, was zu einem Preisanstieg von 65 % führte – dem stärksten seit 1979. Investoren strömen angesichts der Dollarschwäche, geopolitischer Spannungen und Inflationssorgen zu Gold als sicherer Hafen. Asiatische Investoren führten das Nachfragewachstum an, während die Zentralbanken weiterhin aggressiv Gold akkumulierten, wobei Polen der größte Käufer war. Der Trend setzt sich bis ins Jahr 2026 fort, wobei Gold die Marke von 5.500 US-Dollar durchbricht.
Der Goldpreis ist auf ein Rekordhoch von über 5.300 US-Dollar pro Unze gestiegen, da geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten die Anleger zu diesem sicheren Hafen treiben. Zentralbanken weltweit, insbesondere in Schwellenländern, erhöhen ihre Goldreserven erheblich und reduzieren gleichzeitig ihr Dollar-Engagement. Der World Gold Council meldet für 2025 eine Rekordnachfrage von 5.002 Tonnen, wobei aufgrund der anhaltenden geopolitischen Risiken und der Besorgnis über die Unabhängigkeit der US-Notenbank auch für 2026 eine weiterhin starke Nachfrage erwartet wird.
Der Ausblick von Meta für 2026 hebt bedeutende KI-getriebene Leistungsverbesserungen auf allen Plattformen hervor, darunter eine Steigerung der Facebook-Nutzung um 7 %, einen Umsatz von 10 Mrd. US-Dollar für Tools zur Videogenerierung und ein starkes Wachstum im Bereich Business Messaging. Das Unternehmen erweitert seine KI-Fähigkeiten für personalisierte Erlebnisse und Werbeoptimierung und verzeichnet dabei insbesondere in Märkten wie Mexiko und den Philippinen eine bemerkenswerte Dynamik.
Saudi-Arabien erwägt eine weitere Preissenkung für sein Flaggschiff-Rohöl Arab Light für asiatische Märkte, wodurch es zum ersten Mal seit 2020 einen Preisnachlass gegenüber dem Referenzpreis Oman-Dubai geben würde. Dies spiegelt einen gut versorgten globalen Ölmarkt wider, obwohl die jüngsten Produktionsausfälle in den USA und die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Preise in die Höhe getrieben haben. Der Artikel behandelt auch mehrere Entwicklungen auf dem Energiemarkt, darunter den Handel mit Flüssigerdgas (LNG), die Lockerung der Sanktionen gegen Venezuela und verschiedene Öl- und Gasprojekte weltweit.
Die neue Raffinerie Dos Bocas in Mexiko erreicht ihre volle Betriebskapazität, wodurch die heimische Kraftstoffproduktion deutlich gesteigert und die Abhängigkeit Mexikos von Kraftstoffimporten aus den USA auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren gesenkt wird. Diese Veränderung wirkt sich negativ auf US-Raffinerien aus, die zuvor sowohl vom Import mexikanischen Schweröls als auch vom Export raffinierter Produkte zurück nach Mexiko profitierten. Das 20 Milliarden Dollar teure Raffinerieprojekt, das nach Verzögerungen und Kostenüberschreitungen fertiggestellt wurde, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Energieunabhängigkeit Mexikos, stellt jedoch gleichzeitig eine Herausforderung für die Dynamik des nordamerikanischen Energiehandels dar.

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